Home Saison 2006 Lausitz Rallye Weisswasser 2006


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Lausitz Rallye Weisswasser 19.10. - 21.10.06

...wieso haben wir nicht auf die Warnungen gehört? Mit dem neuen Auto in die Lausitz - lasst das lieber sein...! Die gute Performance auf den Schotterstücken im Thüringer Wald trieb uns in die unvergleichliche Tagebauwüste rund um Weisswasser. Die Erfahrungen aus vergangenen Tagen, als wir hinterm Kraftwerk noch Rallye 200 fuhren, lehrten uns eine gute Vorbereitung - Sprungkuppen und lose Schotterwege sollten kein Problem darstellen. Das neue Fahrwerk ließ in Sachen Bodenfreiheit und Dämpfungsleistung bei den vielen Flugeinlagen hoffen, jede Menge zusätzliche Abschirmungen an wichtigen Bereichen des Corsa sollten vor dem fliegenden Schotter schützen, und natürlich Schotterreifen für jede Menge Grip...
Doch was diesmal auf uns zukam zeichnete sich schon am Freitag Abend ab: die letzte Prüfung im Dunkeln wurde abgebrochen weil auf den ausgetrockneten Wegen eine derartige Staubentwicklung herrschte, dass man trotz voller Scheinwerferflut die Hand vor Augen nicht mehr finden konnte - in dieser Nacht sollen sogar Streckenposten verschwunden sein ;-) Was am Samstag auf uns oder vielmehr das Auto zukam kann man nicht nachvollziehbar beschreiben... . Loser Schotter? Gern, traumhaft lange, rollige Kurven zum Arschbacken zamkneifen... ja, waren auch dabei. Eingebrannt haben sich aber die dermaßen ausgefahrenen Wege, so tief, dass der Kleine über hunderte Meter mehr auf dem Bodenblech als auf den Rädern Bodenkontakt hatte - die Schotterreifen hingen nur hilflos in den Gräben, die vor uns die Allradler geschachtet hatten... . Sprungkuppen? Ja, paar geile Dinger dabei, leider war der berühmte Superjump in diesem Jahr so hoch, dass man auf der Auffahrt dachte man fährt in die Wolken um kurz darauf aus den selben zu fallen... die Landung brach unserem Renner das Genick - die Motoraufhängung kolabierte - Ende.
Zu diesem Zeitpunkt führten wir sogar die Klasse an - nicht etwa wegen unserer bravourösen Leistung, nein unser Hauptgegner, Lars Keller, parkte seinen Polo zwischendurch für ein paar Minuten auf einem Sandhaufen, der war plötzlich mitten auf der Strecke... . Am Ende kam aus der 1600er Gruppe N kein einziges Fahrzeug an... Eine supergeile Rallye, aber nicht wenn Erbauer und Fahrer in einer Person am Ende den Bericht schreibt - denn dann kommt ein solches Gejammer dabei raus - amen...

 


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